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© SoKo Tierschutz

Ihre Stimme gegen Qualfleisch von Rewe

Was hat Federn und nur etwa die Fläche eines Rewe-Körbchens zum Leben? Die Mehrheit der Hühner, deren Fleisch Rewe Ihnen verkauft. Undercover-Aufnahmen aus dem Stall eines Rewe-Zulieferers zeigen, wie die Tiere unter den Haltungsbedingungen und den Folgen von Qualzucht leiden.

Während Aldi, Norma und drei weitere Ketten sich bereits verpflichtet haben, ihre Tierschutzstandards für sogenannte Masthühner anzuheben, will Rewe weiter massenweise Qualfleisch verkaufen.

Verhindern Sie, dass Rewe sich um den Tierschutz drückt und mit seinen Standards weit hinter die von Aldi und anderen zurückfällt. Sagen Sie Rewe Ihre Meinung und fordern Sie das Unternehmen auf, der Europäischen Masthuhn-Initiative beizutreten:
Rewe-Qualfleisch? Ohne mich!
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NEWS

09.09.2021

Wir sind mit Rewe im Gespräch

Seit Mai wurde unsere Petition an Rewe mehr als 110.000 Mal unterzeichnet. Das Unternehmen erhielt mehrere tausend Kommentare in den sozialen Medien, Anrufe und Beschwerde-Mails. Vielen Dank an alle, die daran mitgewirkt haben!

Dass Sie länger nichts von der Kampagne gehört haben, ist ein gutes Zeichen: Der Druck hat dazu geführt, dass wir jetzt intensive Gespräche mit den Rewe-Verantwortlichen führen! Der Ausgang dieser Gespräche ist jedoch noch ungewiss und es kann sein, dass wir die Kampagne fortsetzen werden. Wir bleiben dran und halten Sie auf dem Laufenden. Abonnieren Sie unseren Newsletter, um Neuigkeiten besonders schnell zu erfahren.
Länderkarte Masthuhn-Initiative
Während Rewe weiter behauptet, die Standards der Europäischen Masthuhn-Initiative seien nicht umsetzbar, machen sich zwanzig Einzelhandelsunternehmen in Deutschland und Europa bereits an die Umsetzung derselben. Dass Rewe mit den Ausreden aufhören und nachziehen muss, fordern inzwischen mehr als hunderttausend Menschen! Auch sonst ist die Bilanz der ersten Kampagnenwelle beachtlich: Die Straßen in Köln, dem Sitz der Rewe-Zentrale, sind gespickt mit Plakaten und Videoscreens, die auf Rewes Versäumnis aufmerksam machen. Deutschlandweit wurden knapp 500.000 Flyer verteilt und bei TikTok haben weitere hunderttausend Menschen den Animationsfilm über das Leben eines Rewe-Huhns gesehen (siehe vorhergehende Meldung). So vielen Menschen liegt das Wohlergehen der Hühner am Herzen. Was ist mit Rewe?
Viele Menschen haben keine Vorstellung davon, wie das Leben eines durchschnittlichen »Masthuhns« ausgesehen hat, bevor es im Rewe-Markt verkauft wird. Dass die Tiere leiden, auch wenn die Haltungsbedingungen gesetzeskonform sind oder sogar den Vorgaben der »Initiative Tierwohl« folgen. Aus diesem Grund ist der folgende Animationsfilm entstanden. Schauspieler und Aktivist Hannes Jaenicke gibt darin einen kleinen Einblick in das Leben eines Rewe-Huhns. 



Der Film gefällt Ihnen? Dann teilen Sie ihn gerne mit Freund:innen und Familienmitgliedern.
Als Antwort auf die Kommentare kritischer Kund:innen zum mangelnden Tierschutz für Rewe-Hühner verweist Rewe auf das »Pro-Planet-Programm« und die »Initiative Tierwohl«. Genau diese Art von laschen Labels sind aber nicht ausreichend, denn sie lassen die entscheidendste Ursache für das Leid der Hühner außer Acht: die Qualzucht. Was bringen dem Huhn ein kleines bisschen mehr Platz und Beschäftigungsmaterial, wenn es sich aufgrund seines monströsen Körperwachstums kaum noch auf den Beinen halten kann?

Auch wenn Rewe, wie angekündigt, sein Premiumangebot aus der Haltungsform 3 und 4 bis 2026 auf etwa 20 % steigert, leiden immer noch die allermeisten der Hühner unter den Folgen von Qualzucht! Damit drückt sich Rewe vor der Verantwortung und wälzt sie auf die Kund:innen ab. Die Erfahrung zeigt: Der günstigste Preis zieht. Das konnte man kürzlich erst beim »Bauernbonus« von Lidl beobachten. Mit der Europäischen Masthuhn-Initiative könnte Rewe hingegen das Tierschutzniveau für ALLE Hühner in der Mast auf einen neuen Mindeststandard anheben.

Rewe sucht offenbar eher nach Problemen als nach Lösungen und meint, die Europäische Masthuhn-Initiative wäre nicht umsetzbar. Mehr als 400 Unternehmen weltweit sehen das anders – auch Rewes Mitbewerber Aldi, Bünting, Globus, Norma und Tegut. Und alle Lebensmitteleinzelhändler Frankreichs. Will Rewe sagen, dass die alle nicht wissen, was sie tun? Allein in Europa ziehen schon 18 Produzenten wie Plukon mit.

In Rewes Leitbild steht: »Wir treiben die Dinge konsequent voran und entwickeln uns weiter. Wir wollen die Ersten sein.« Das hat Rewe beim Thema Tierschutz für Hühner in der Mast längst verpasst. Jetzt sollten sie versuchen, wenigstens nicht die Letzten zu sein.

Rewe schreibt auch, mit der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt im Austausch zu sein. Leider hat die aber länger nichts von Rewe gehört.
Protestaktion bei Rewe in Teltow
© Timo Stammberger
Am Donnerstag (20. Mai) protestierten Aktive der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt vor der Niederlassung der Rewe Group und vor einem Rewe-Markt in Teltow. Mit 62 Hühnerattrappen in roten Rewe-Körbchen, einem überlebensgroßen Huhn und einem neun Quadratmeter großen Transparent auf einem Truck war die kreative Aktion kaum zu übersehen und konnte zahlreiche Menschen auf das Leid der Rewe-Hühner aufmerksam machen. Zusammen mit den Berichten in der Presse erhöht sie den Druck auf Rewe noch ein ganzes Stück. Hier erfahren Sie mehr.
Truck mit Kampagnenbanner
© Pascal Dreier
Stark: In anderthalb Tagen unterzeichneten 70.000 Menschen die Forderung an Rewe, sich der Europäischen Masthuhn-Initiative anzuschließen! Damit noch mehr potenzielle Kund:innen erfahren, wie es den Hühnern in Rewes Regalen zu Lebzeiten ging, wird in Köln – dem Sitz der Rewe Group – in der ganzen Stadt kräftig auf die Kampagne aufmerksam gemacht. Die großen Plakatwände, Videotafeln in U-Bahnen und am Hauptbahnhof sowie mobile Plakate auf Trucks und Fahrrädern sorgen außerdem dafür, dass Rewe sich nicht heimlich aus der Verantwortung stehlen kann. Sie möchten auch dazu beitragen? Dann teilen Sie diese Seite mit ihren Freund:innen und Familienmitgliedern.
Seit heute ist es offiziell: Kund:innen, Tierschützer:innen und Organisationen fordern Rewe auf, der Europäischen Masthuhn-Initiative beizutreten. Trotz vollmundiger Nachhaltigkeitsversprechen hinkt Rewe, Deutschlands zweitgrößter Lebensmitteleinzelhändler, bei diesem Thema der Konkurrenz nämlich noch arg hinterher: Aldi, Norma und andere haben sich bereits verpflichtet, im Rahmen der Initiative höhere Tierschutzstandards für Hühner in der Mast einzuführen.

Sogenannte Masthühner machen 82 % der in Deutschland geschlachteten Landtiere aus. Im Jahr 2020 waren das mehr als 620 Millionen Tiere. In der Massentierhaltung leiden sie unter Qualzucht, trostlosen und überfüllten Ställen sowie grausamen Betäubungsmethoden vor der Schlachtung. Um diese Probleme anzugehen, haben 30 europäische Tierschutzorganisationen ein wirksames Werkzeug entwickelt: die Europäische Masthuhn-Initiative. Über 400 Unternehmen aus aller Welt sind bereits dabei.

Sie finden, Rewe muss auch nachziehen und für wirksamen Tierschutz für die Hühner sorgen? Dann teilen Sie das Rewe hier und jetzt mit Ihrer Unterschrift mit!

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